Project Description

Kurzbeschreibung Yoko-otoshi 横落 (Seitfallzug)

Yoko-otoshi (Seitfallzug) wesentliche Merkmale:

  • Beim Yoko-otoshi (Seitfallzug) wirft Tori sich auf die Seite, während ein Bein seitlich an Uke vorbeigeschoben wird und dieser auf die eigene Körperseite zu Boden geht und Uke seitwärts zu Boden reißt.
  • PUNKT2
  • PUNKT3

Wurfbeschreibung Yoko-otoshi 横落 (Seitfallzug)

Die Anwendung dieses ersten Sutemi-waza in der Gokyo ist zweckmäßig, wenn Uke in
Verteidigungsstellung (Jigo-tai) oder auf seinem rechten Fuß steht. Es ist günstig,
Yoko-otoshi anzusetzen, wenn der Gegner sein Körpergewicht, z. B. bei einer
Vorwärts-, Rückwärts- oder Seitwärtsschrittbewegung nach seiner rechten Seite
verlagert hat. Tori muß sich bei Yoko-otoshi ohne Furcht schwungvoll zu Boden
werfen, so daß Uke durch Toris fallendes Körpergewicht nach rechts seitwärts aus der
Balance kommt.
Tori erfaßt den Gegner, die Arme leicht gebeugt, mit der linken Hand am rechten
Ärmel und mit der rechten Hand am linken Revers. Tori setzt seinen rechten Fuß vor
Ukes Beinen etwa in deren Mitte auf die Matte. Sein linkes gestrecktes Bein
schiebt Tori außen an Ukes rechtem Bein vorbei nach hinten. Toris Zehen zeigen in
Wurfrichtung; die Fußaußenkante berührt die Matte. In der gleichen Geschwindigkeit
wie das Bein neben Uke geschoben wird, wirft sich Tori auf seine linke
Seite. Tori darf dabei nicht in der Hüfte einknicken und sein Gesäß nach hinten
strecken oder sich nach rückwärts lehnen, sondern soll bestrebt sein, Uke dicht vor
sich zu halten. Toris Arme bilden eine feste Verbindung zu Uke. Durch Zug von Toris linkem Arm nach unten in Richtung auf Ukes rechte Kniekehle
oder zum eigenen Gürtelknoten und Druck von Toris rechtem Arm nach oben und in
Wurfrichtung wird Uke nach seiner rechten Seite über Toris linkes gestrecktes Bein
geworfen und im Fallen nach links gedreht.