Project Description

Kurzbeschreibung Harai-goshi-gaeshi 払腰返 (Gegenwurf zu Harai-goshi)

Gokyo:
DJB-Kyu:

Harai-goshi-gaeshi (Gegenwurf zu Harai-goshi) wesentliche Merkmale:

  • Uke greift Tori mit Harai-goshi an
  • Tori sichelt mit dem linken (rechten) Fuß Ukes linken (rechten) Standfuß von hinten

Wurfbeschreibung Harai-goshi-gaeshi 払腰返 (Gegenwurf zu Harai-goshi)

Uke und Tori haben beide in der natürlichen Stellung rechts (Migi-shizentai) gefasst. Uke geht zuerst mit dem rechten, dann mit dem linken und dann wieder mit dem rechten Fuß nach hinten und zieht dabei Tori nach vorne. Tori reagiert und geht, um seine Stabilität zu bewahren, so, wie er gezogen wird, zuerst mit dem linken, dann mit dem rechten und dann wieder mit dem linken Fuß nach vorne [Bild 1], und beginnt danach erneut den rechten Fuß nach vorne zu setzen. In diesem Moment nimmt Uke seinen linken Fuß in einer großen kreisförmigen Bewegung nach hinten [Bild 2], so dass er am Ende mit dem Rücken zu Tori steht, zieht dabei Toris Körper mit beiden Händen an sich heran und versucht mit Harai-goshi nach oben zu fegen. Einen Augenblick, bevor Uke ihm komplett den Rücken zugewandt hat, stellt Tori seinen linken Fuß nach vorne neben Ukes linken Standfuß [Bild 3]. Gleichzeitig macht er mit der rechten Hand eine Hebezugbewegung, zieht mit der linken Hand Ukes Ellenbogen eng an den Körper heran, und bringt Uke von der Matte weg nach schräg-hinten aus dem Gleichgewicht. Uke verliert dadurch sein Angriffsziel und es entsteht Abstand im Bereich der Oberkörper, das rechte Bein, mit dem er nach oben fegen wollte, schwebt in der Luft, das Lot seines Schwerpunkts kommt nach außerhalb des linken Standfußes und er verliert das Gleichgewicht [Bild 4]. In diesem Augenblick hebt Tori, während er auf dem rechten Fuß steht, seinen linken Fuß leicht von der Matte an und setzt die Fußsohle gegen Ukes linkes Fußgelenk [Bild 5]. Während er damit nach oben sichelt, zieht er gleichzeitig mit beiden Händen Uke nach oben, und wirf ihn durch Sicheln nach hinten. Weil Ukes linker Standfuß nach oben gesichelt wird, fällt er in einer großen Bewegung mit viel Schung nach hinten auf den Rücken [Bild 6 / 7].