Project Description

Kurzbeschreibung Ashi-guruma (Beinrad)

Gokyo: Dai sankyo (3. Gruppe 4er Wurf)
DJB-Kyu: 1.Kyu (Braun)

Ashi-guruma (Beinrad) wesentliche Merkmale:

  • Uke wird nach vorne oder schräg rechts (links) vorne aus dem Gleichgewicht gebracht
  • Tori blockiert mit seinem unteren Bereich seines rechten (linken) Beines Ukes rechtes (linkes) Knie von vorne
  • Tori wirft Uke über sein Bein (dient als Achse) mit Ashi-guruma und lässt ihn nach vorne rotieren

Wurfbeschreibung Ashi-guruma 足車 (Beinrad)

Tori und Uke haben beide in der natürlichen Stellung rechts (Migi-shizentai) gefasst. Tori geht zuerst mit dem linken und dann mit dem rechten Fuß vor und schiebt Uke dabei. Uke reagiert, indem er so, wie er geschoben wird, zuerst mit dem rechten und dann mit dem linken Fuß zurück geht, und will dann mit dem rechten Fuß noch weiter zurück gehen [Bild 1].
In dem Augenblick, in dem Uke beginnt, mit dem rechten Fuß nach hinten zu gehen, verringert Tori den Abstand, indem er mit seinem vorne stehenden rechten Fuß noch weiter nach vorne hinein geht bis vor Ukes rechten Fuß [Bild 2].
Dann bringt er seinen linken Fuß kreisförmig hinter seinen eigenen rechten Fuß und dreht sich dabei mit dem ganzen Körper nach links, so dass er in rechter Seitwärtsposition steht, macht mit der rechten Hand eine Hebezugbewegung nach oben und zieht mit der linken Hand – den Ellenbogen dabei nach oben nehmend – nach links außen, so dass Uke schräg nach rechts vorne aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Weil Uke sein Gewicht nicht mehr auf den nach hinten genommenen rechten Fuß bringen kann, kommt sein Gewicht auf die Spitzen beider Füße und er kommt von der Matte hoch aus dem Gleichgewicht [Bild 3].
In diesem Moment hebt Tori – während er dabei auf dem linken Fuß steht – sein rechtes Bein und streckt es vor Ukes Körper, bringt den hinteren Bereich des rechten Fußgelenkes unterhalb von Ukes rechter Kniescheibe gegen dessen Bein und hindert Ukes so daran, nach vorne zu gehen [Bild 4]. Tori dreht seinen Körper nach links, setzt den Hebezug der rechten Hand fort, zieht mit der linken Hand schräg nach unten, und wirft Uke mit dem rechten Fuß als Unterstützungspunkt. Weil sein rechtes Knie kontrolliert wird, kann Uke den rechten Fuß nicht nach vorne setzen, und fällt so, als ob er nach vorne verdreht wird, in einer Rotationsbewegung zu Boden [Bild 5 – 7].